Ruf der Seele – Spiritueller Weg aus dem 9‑to‑5

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

wie der Ruf der Seele sich bemerkbar macht

warum der Körper reagiert, wenn wir gegen unsere Wahrheit leben

wie man Konditionierungen löst

wie ein Schreibretreat spirituelle Klarheit bringen kann

warum Mut oft bedeutet, ohne Plan loszugehen

wie Identität sich auf einem spirituellen Weg wandelt

welche Entscheidungen Johanna zurück zu sich selbst geführt haben

welches Öl sie aktuell nutzt (Surrender – Hingabe & Vertrauen)

Wichtige Themen:
Ruf der Seele, spirituelle Transformation, Berufung finden, 9‑to‑5 Ausstieg, Kreativer Selbstausdruck, Journaling, Schreibtherapie, Reiki, Freiheit, Identität, Mut, Astrologie, Selbstbewusstsein, Loslassen, Young Living Öle

Wenn du deinem eigenen Ruf folgen möchtest, findest du Begleitung & Workshops bei uns. Im September 2026 startet Ruf der Seele

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute gibt es eine spezielle Folge.

00:00:04: Ich,

00:00:05: die Natja, interview heute die Johanna.

00:00:08: Herzlich willkommen zu Sprache der Seele der Magna Anima Podcast!

00:00:14: Hallo liebe Johana!

00:00:16: Hallo Liebe Natja ich freu mich schon.

00:00:19: Ich freue mich auch, wir haben es so gemacht dass ich Fragen ausgewählt habe die die Johanna nicht kennt.

00:00:26: Das heißt ja es wird eine ein bisschen spontane Geschichte und ich freue mich riesig darauf!

00:00:34: Und ich möchte gar nicht so lange rum eiern das du nicht noch nervöser wirst.

00:00:38: nein ich weiß nicht ob du nervös bist dabei.

00:00:42: Ich war gleich mit der ersten Frage starten.

00:00:46: Wir sind jetzt ein bisschen schon gemeinsam unterwegs und du bist schon länger für dich unterwegs, und die erste Frage – was hat dich auf diesen Weg gerufen?

00:00:57: Also was war dein innerer Ruh?

00:01:00: Du meinst für diesen Weg grundsätzlich vor so vielen Jahren?

00:01:03: ne?

00:01:04: Genau!

00:01:04: Also

00:01:06: ich glaube es war ein Gefühl in mir das mir immer und immer wieder gesagt hat, das war noch nicht alles.

00:01:14: Gleichzeitig aber auch ein Gefühl von irgendwie bin ich in diesem nine to five.

00:01:20: also es war eben die Zeit in der mein Ruf so richtig an die Oberfläche kam als ich noch diesen Job im Großkonzern hatte.

00:01:28: da war immer das Gefühl in mir Da bin ich nicht so richtig In diesem Umfeld mit diesen Tätigkeiten Und Das hat immer so im Hintergrund gearbeitet.

00:01:42: Und als dann meine Mama an Krebs erkrankt ist, war das als ob meine Seele so ein Moment des Erwachens gehabt hätte.

00:01:51: Das war einfach so dass mir richtig bewusst geworden ist okay moment also das Leben ist endlich.

00:01:56: es ist viel zu kurz Dinge die mich nicht zu hundert Prozent erfüllen zu tun und so dieses, diese Sehnsucht die da in mir lebt immer wieder zu ignorieren.

00:02:06: Als meine Mama dann gestorben ist war für mich auch wirklich klar so.

00:02:08: ich will mich auf den Weg machen und Meine Berufung habe ich es damals genannt finde.

00:02:14: Ist

00:02:14: das denn in Anführungszeichen nur Berufung?

00:02:17: oder was würdest du heute sagen?

00:02:19: Damals hab ich Es berufung genannt, weil ich natürlich einen großen Schmerz hatte mit dem Job in dem ich steckte.

00:02:26: Also das waren ganz viele Dinge die einfach gar nicht meinem Wesen entsprachen also wie zum Beispiel acht, neun oder zehn Stunden im Bürokomplex sitzen.

00:02:38: Ich hatte so ein richtigen inneren Widerstand wegen dem Thema Freiheit.

00:02:42: Also ich wollte mehr Urlaub machen wann ich will nicht jemanden fragen müssen.

00:02:49: Ich wollte rausgehen können an die frische Luft, wenn ich es brauchte, Pausen machen wenn ich das brauchte.

00:02:53: also für mich war das echt ein Gefängnis.

00:02:56: deswegen war der Fokus für mich im ersten Moment schon...ich brauche einen anderen Beruf!

00:03:00: Ich will einen anderen beruf einen in dem ich freier sein kann aber auch vielleicht mehr Geld verdienen kann etwas dass mir vor allem viel mehr Sinn schenkt weil ich habe gemerkt ich bin da einfach immer mehr Ja, so richtig grau geworden.

00:03:15: Mir ging es auch körperlich dann irgendwann schlecht und ich hatte ständig das Gefühl... Ich habe auch keine Zeit im Alltag für nichts!

00:03:20: Es war so aufstehen zur Arbeit gehen nach Hause kommen schnell noch einkaufen kochen und dann ist der Tag schon wieder vorbei.

00:03:25: Das hatte nichts mit Lebensqualität für mich zu tun.

00:03:30: Und später hat sich das aber über die ganze Zeit gewandelt.

00:03:35: da hab' ich erkannt, dass geht so viel mehr als nur um einen Job.

00:03:39: Es geht ohne Arb zu leben eine Art, mich auszudrücken und ich darf das vor allem.

00:03:50: Weil also ich glaube am Anfang da folgen wir einfach der ersten Sehnsucht die wir haben und was dann alles noch daraus entsteht.

00:03:56: Das ist so viel größer und ich habe auch ganz oft immer davon gesprochen, ah Träume leben, ach der Traum vom Schreiben.

00:04:04: und es klingt dann glaub ich für viele immer Das hatten wir, glaube ich im letzten Podcast schon mal kurz angesprochen nach.

00:04:10: Ja Träume leben ist halt Luxus!

00:04:11: Heute weiß dich das was ganz anderes als einfach irgendwelche Träime zu leben der Ruf der Seele der ist so wichtig und groß und intensiv.

00:04:21: es ist nichts was du einfach mal bei Seite schiebst wie einen von ein paar so netten Träumen die Du hast.

00:04:27: Es ist der Grund warum Ich hier in diesem Leben bin.

00:04:31: Und wenn ich diesen ruf nicht folge und Die Aufgabe für mich dass ist meine persönliche Ansicht wenn ich das nicht dann habe ich irgendwie den Sinn verfehlt, also dann hab' ich mich auch verraten auf eine Art und Weise.

00:04:41: Ja

00:04:42: spannend!

00:04:45: Welche Wahrheit hast du vielleicht vor dem Ruf oder auch auf deinem Wehen lange überhört?

00:04:56: Und wie hat es sich bemerkbar gemacht?

00:04:58: Ich glaube

00:04:58: das sind mehrere Wahrheiten, dass ist nicht nur eine.

00:05:03: Zuallererst einmal Ich habe bestimmte Bedürfnisse, die ich nicht immer kleinreden muss.

00:05:11: Das ist

00:05:12: eine Wahrheit?

00:05:13: Als eine Wahrkeit!

00:05:14: Weil ich hatte ja Bedürfenisse im Sinne von dieses Arbeitsumfeld macht mich... tut mir nicht gut.

00:05:20: Mir und meinem Wesen und meinem Nervensystem das was abverlangt wird von einem.

00:05:27: und ich dachte immer damit mir stimmt etwas nicht weil weil ich das so empfinde.

00:05:31: Also, ich dachte auch, ja bist halt einfach ein Weichei oder bist du halt nicht gemacht für sowas bis nicht diszipliniert genug?

00:05:39: Aber das ist halt das Leben.

00:05:41: man hat halt einen Nein to Five.

00:05:42: Ich dacht halt auch was anderes ist irgendwie gar nicht möglich und ich kann nichts anderes.

00:05:46: also die eine Wahrheit ist quasi Die Bedürfnisse, die wir haben die sind nicht umsonst da.

00:05:56: Und eine andere Wahrheit, die ich auch erkannt habe is' ich kann so viel mehr als dass als was ich mich damals definiert habe.

00:06:02: Weil, ich dachte ja immer, jetzt hab' ich darauf hingearbeitet die ganzen Jahre, hab ein Fernstudium durchgezogen vier jahrelang... Ich kann doch nicht mit dreißig bei null anfangen!

00:06:11: Dann war alles umsonst.

00:06:12: und außerdem, ich kann ja auch nichts anderes.

00:06:16: Ich kenne nur das.

00:06:18: Also ich hab mir quasi Geschichten erzählt und mir irgendwelche Wahrheiten immer wieder selbst gepredigt und hab dann später festgestellt, es stimmt überhaupt nicht.

00:06:29: Es gibt über mich noch so viele andere Wahrheiten, die ich entdecken darf.

00:06:34: War das ein Prozess, das zu erkennen oder wenn dir zurückdenkst?

00:06:39: Oder war es da irgendwie mal so einen Punkt wo du gesagt hast, jetzt ist mir auf eine Art und Weise klar geworden... wie waren das?

00:06:49: Ich finde es war beides!

00:06:50: Es war zuerst einmal ein sehr langer Prozess weil diese Geschichten, die man immer hört von heute auf morgen den Job gekündigt.

00:06:58: Ja, die Entscheidung, die letztendlich ... Die hab ich tatsächlich von heute auf morgen getroffen.

00:07:04: Für mich sehr überraschend.

00:07:06: Aber ich war ja schon zwei Jahre lang im Prozess.

00:07:08: Also, ich wusste ja schon... Ich habe mir offen posted geschrieben, erzähle ich immer wieder.

00:07:13: Ich finde meine Berufung, den hab ich mir in mein Geldbeutel gepackt und immer bei mir getragen.

00:07:17: Und dann ging aber das Ganze erst los.

00:07:19: Ich hab dann erstmal noch eine Beförderung bekommen.

00:07:22: Und ich verstanden warum!

00:07:23: Dann hab ich das alles ... quasi in mir erstmal so durchgedacht und durchgeackert, dass ich mir auch mal die Erlaubnis gebe überhaupt zu sehen wie sehr ich leide eigentlich in diesem Arbeitsumfeld.

00:07:42: Also ich musste dann wirklich nochmal ein paar Sachen erleben um bis zum Punkt zu kommen das ich sage Ich trau mich jetzt!

00:07:49: Ich kündige Und dann war ja aber an dem Punkt, dass sich trotzdem keinen Plan hatte.

00:07:55: also ich habe ja gekündigt ohne zu wissen Wo geht die Reise hin?

00:08:00: Ich dachte mir, ich nehme jetzt mal ein paar Monate in der Auszeit und dann schauen wir mal.

00:08:04: Ich war wirklich sehr, sehr lange verzweifelt traurig, ich war ja auch da am Rande von einem Burnout zu der Zeit.

00:08:09: Meine Mama war nach einem zwei Jahre langen Leidensweg dann ja auch nicht mehr da.

00:08:17: Es gab viel zu verarbeiten Und dann bin ich zu einem Schreibworkshop gefahren Einfach weil mir Journaling Spaß gemacht hat in der Zeit Und das war mein Aha-Wochenende.

00:08:30: Dieses kreative Schreib-Retreat, da hat es so richtig Klick gemacht!

00:08:36: Weil dann habe ich entdeckt, wow... Es gibt doch noch was anderes, was ich kann?

00:08:42: Vielleicht könnte ich etwas draus machen?

00:08:43: Also

00:08:43: d.h.,

00:08:44: das waren ein bisschen beides.

00:08:48: Also eins war natürlich der Schreibworkshop, der von Außensombuster gebracht hat vielleicht auch die Erkrankung und der Tod deiner Mutter Und gleichzeitig waren es immer auch Prozesse.

00:09:05: Genau, und die Prozessen würde ich sagen haben mich dann natürlich zu diesen Momenten hingeführt weil durch das dass ich ja dann auch nicht wusste was ich jetzt eigentlich machen will habe ich mich sehr viel mit kreativen Sachen beschäftigt.

00:09:16: Ich hab wieder angefangen jeden Tag Tagebuch zu schreiben.

00:09:18: also es gab dann als gab eins kam zum anderen sozusagen und dann gab's eben immer wieder diese Schlüsselmomente.

00:09:26: Weil bei diesem kreativen Schreib-Retreat war es ja auch so, dass ich zum ersten Mal mich mit anderen Menschen ausgetauscht habe über das Schreiben.

00:09:32: Ich hab mal Texte vorgelesen und dann kam Feedback... ...ich bin aber gar nicht mit der Erwartungshaltung da hingefahren, dass sich jetzt da irgendwas besonderes entdecke an diesem Wochenende und was aus dem Schreiben mache.

00:09:42: Das war also Schriftstellerin zu werden oder irgendetwas mit Schreiben, das war soweit weg in meinem Raum an Möglichkeiten den ich damals mir vorgestellt habe.

00:09:54: Das war einfach unvorstellbar und der nächste Schritt war aber dann, okay jetzt habe ich das gefühlt.

00:10:01: Und ich glaube, ich hab jetzt irgendwas für mich entdeckt.

00:10:03: Ich habe es richtig gefühelt.

00:10:04: Das war ein Schwellenmoment!

00:10:06: Was mache ich jetzt draus?

00:10:08: Dann dachte ich, dass hat so eine Leidenschaft in mir entfacht wie kann ich da mit einer Arbeit kreieren?

00:10:15: Und dann war der nächste Gedanke ja du könntest vielleicht einen Buch schreiben.

00:10:18: Und dann habe ich gedacht, ich weiß aber nichts darüber.

00:10:20: Ich hab noch nie ein Buch geschrieben und noch nie Geschichten geschrieben.

00:10:23: Was mache ich jetzt?

00:10:24: Dann habe ich einfach mal recherchiert und dann bin ich auf einen Workshop gestoßen in dem man lernt wie man Romane schreibt.

00:10:31: Da dachte ich okay, mach' ich!

00:10:35: Also einen Schritt nach dem anderen.

00:10:39: Du hast gerade erzählt dass am Anfang das gar nicht so als eine deiner Möglichkeiten war... dass es sich erst entwickelt hat Autorin, Schriftstellerin zu werden.

00:10:53: Und wenn du jetzt heute schaust – also nicht nach hinten sondern nach vorne – wie hat sich das entwickelt?

00:11:02: Ich sage mal Möglichkeiten zu erkennen!

00:11:05: Hast du das Gefühl, das hat sich auf deinem Weg überhaupt verändert oder...?

00:11:09: Ja

00:11:09: total... Also es hat mir einfach gezeigt, dass es gar nicht darum geht wenn wir bestimmte Entscheidungen treffen, dass wir sofort das Endergebnis kennen oder da ankommen.

00:11:24: Sondern dass wir einfach dem Gefühl vertrauen was wir in dem Moment haben und bei mir war es einfach.

00:11:30: ich hatte den Drang und das Gefühl ist es richtig zu kündigen.

00:11:33: Ich habe's gemacht.

00:11:34: Der nächste Schritt hat sich gezeigt.

00:11:36: also dieses Damals ist mir immer dieses Zitat begegnet jede Reise von tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt Und das war so bezeichnend für alles, was dann kam.

00:11:50: Weil der Weg entsteht beim Gehen.

00:11:53: Ich glaube das war meine größte Lernaufgabe und es gibt mir aber heute auch so viel Vertrauen weil ich weiß Es nimmt mich so viel Druck.

00:12:01: Ich muss gar nicht wissen wohin das am Ende führt sondern es zählt nur dass ich dem vertraue was gerade da ist Und das führt mich dahin wo ich sowieso hingehen soll oder darf.

00:12:12: also ich hätte mir nie vorstellen können damals Aus diesem ganz, aus dem ersten Impuls.

00:12:18: Ich schreibe jetzt ein Buch der Weg für mich kommt dass ich eine Ausbildung mache zur Journaling Kursleiterin das sich eine Ausbildung macht zur Schreibtherapeutin Das es weiter geht mit Reiki und das du und ich hat ja das wir heute hier sitzen und anderen Frauen dabei helfen ihrem Ruf der Seele zu vertrauen.

00:12:35: Also in meinem Kopf war damals ich schreiber buch ich bin Schrift, ich werde Schriftstellerin.

00:12:41: Aber alles was danach kam, das Leben hat mich so überrascht und beschenkt mit Sachen die ich mir nie hätte vorstellen können.

00:12:48: Und gleichzeitig – und das finde ich das Spannende – war es aber am Ende so logisch weil wenn ich zurückschaue auf die Dinge, die mir immer schon Spaß gemacht haben dann sind das all die Dinge die ich heute machen darf.

00:12:59: Weil Fremdsprachen, Schreiben… Das war irgendwie schon immer Teil meines Lebens, aber ich habe's halt nie auf diese Art und Weise gesehen!

00:13:07: Aber Sprache und Ausdruck irgendwie, das war ja auch in meinen Ausbildungen immer Thema.

00:13:11: Und das Kreative... Ich meine, meine Mama war Töpferin.

00:13:15: die hat ihren Lebensunterhalt mit der Töpferei verdient.

00:13:17: ich bin in einem super kreativen Haushalt aufgewachsen.

00:13:21: Meine Mama war selbstständig.

00:13:23: Irgendwie war es alles schon immer da.

00:13:25: aber ich habe das nie so gesehen.

00:13:29: Weil wir haben jetzt so eine Konditionierung manchmal im Kopf oder eine Vorstellung wie muss ein Leben sein?

00:13:34: Du machst eine Ausbildung, dann ein Studium.

00:13:36: Du hast einen tollen Job.

00:13:37: in einem Unternehmen mit dreißig Heiratenhaus kaufen Kinder vielleicht.

00:13:44: Sich davon zu befreien hat auch einfach ne Zeit gedauert.

00:13:48: Wenn du jetzt einer unserer Kundinnen wenn die dich jetzt fragen würde Johanna wie hast du dich von diesen Konditionierungen befreit?

00:13:58: Was würdest du ihr denn antworten?

00:14:00: Ich

00:14:00: würde antwort'n dass der Ruf meiner Seele irgendwann so groß wurde dass ich das einfach nicht mehr ignorieren konnte.

00:14:08: Ich habe einfach dann dem Gefühl vertraut, wenn sich etwas so falsch in mir anfühlt, dass es mir auch körperlich irgendwann schlecht geht, kann ich nicht mehr an der Konditionierung festhalten.

00:14:20: Weil heute mache ich das schon früher im Sinne von... ...ich warte gar nicht mehr so lange bis es mir körperlos schlecht geht!

00:14:28: Aber damals ging das halt einfach nicht so leicht.

00:14:31: Da hab' ich halt So lange damit innerlich gekämpft, bis es mir dann so schlecht ging.

00:14:35: Dass ich halt eine Entscheidung treffen wollte oder musste und dass ich den Mut auch dann hatte zu tun weil's schlimmer gewesen wäre an der Konditionierung festzuhalten statt weiterzugehen ins Umgebisse.

00:14:48: Das heißt du hast dich immer auch irgendwann oder was irgendwann auch immer so an dem Punkt wo du dich fragen durftest musstest wie auch immer will jetzt nicht sagen Was ist schlimmer?

00:15:03: Aber wie komme ich auch aus der Enge raus oder aus dem Druck raus, oder aus den Schmerz raus?

00:15:12: Ja, aber würde ich schon sagen.

00:15:14: Also ich glaube das ist auch ein bisschen Typ-Sache.

00:15:16: Jeder Mensch braucht ja auch etwas anderes und du weißt ja auch wir zwei beschäftigen uns sehr viel mit unseren Horoskopen und mit Astrologie und ich finde es halt auch so spannend zu sehen.

00:15:28: Hätte ich das damals schon gewusst, hätte mir das sicher geholfen.

00:15:30: Weil ich dachte immer irgendwas ist mit mir falsch dass ich nicht dieses Leben wildes alle anderen wollen.

00:15:35: Aber heute weiß ich natürlich auch Ich habe in meinem horoskop bestimmte Konstellationen.

00:15:40: da kann man eigentlich schon easy rauslesen.

00:15:41: Ich bin einfach jemand der nicht aufblüht in einer Festanstimmung.

00:15:46: Meine Seele sehen sich nach kreativen Selbstausdruck Nach Freiheit.

00:15:51: Deswegen glaube ich, dass wann immer wir so einen Ruf ignorieren der irgendwie schon in uns angelegt ist.

00:15:56: Dass sich der Körper irgendwann meldet und das wir eigentlich ganz genau wissen.

00:16:03: Wenn nicht nichts Ändere geht es in Richtung die Ungut ist.

00:16:06: und ich glaube meine Mama hat mir gezeigt mit ihrer Krankheit was passiert wenn man bestimmte Dinge ignoriert?

00:16:13: Und das hat mir damals auch eine bestimmte Angst gemacht.

00:16:17: Ich dachte so wow!

00:16:20: Ich muss hier raus weil sonst werde ich wirklich ernsthaft krank.

00:16:23: So, das war mein Weg meine Geschichte.

00:16:26: Ich hätte mich sonst vielleicht nicht so sehr bewegt weil da waren viele Ängste Da war viel auch Gegenwind vom Außen.

00:16:34: Ich musste mich natürlich da auch ja viel Skepsis stellen und Kritik und so Und für mich einstehen.

00:16:45: Ja also hat das Außen dir geholfen?

00:16:47: Ich sag's jetzt mal so Für dich selbst einzustehen deinen Weg auch immer selbstbewusster gehen zu können.

00:16:57: Was denkst du denn, wenn du jetzt nochmal zurückschaust?

00:17:01: Wenn wir von Selbstbewusstsein oder Selbstermächtigung sprechen... Wie hat sich das für dich aus deinem Weg entwickelt?

00:17:11: Indem

00:17:12: ich immer mehr mir und meiner Intuition vertraut habe bin ich auch immer selbster geworden, ne?

00:17:19: Also das Wort selbstbewusst habe ich früher nie richtig verstanden.

00:17:23: Ich finde es heute so faszinierend weil da drin steckt ja eigentlich schon die Antwort auf das was wir tun dürfen um mehr Selbstvertrauen zu bekommen.

00:17:31: dürfen wir bewusster werden also bewusste über Die Tatsache dass ein Ruf nicht ohne Grund dar ist!

00:17:39: Die Tata hat dass wir alle mit bestimmten Talenten hierher gekommen sind die wir leben wollen die unsere Seele leben will die wir Leben dürfen.

00:17:47: Ich kann mir über bestimmte Ängste und Muster bewusst werden.

00:17:51: Und dann dadurch was verändern, also das zum Beispiel auch ja mit jedem Schritt den ich mir mehr trau mein Weg zu gehen ja auch gar nichts Schlimmes passiert im Außen und dass die Menschen je selbstsicherer ich dann dadurch ja auch werde ja auch Den Weg mit mir gehen also die richtigen ne?

00:18:09: Ich sage jetzt mal es gibt Menschen die verabschieden sich auf diesem Weg Ja Aber ist ja klar wir verändern etwas Dann bleibt nicht alles gleich, auch meistens nicht in unserem Umfeld.

00:18:20: Ich finde das Wort entwickeln so schön.

00:18:22: Wir entwickeln uns ja dann und ich stelle mir das immer vor etwas entwickelt sich im Sinne von Verstrickungen.

00:18:30: Da lösen sich irgendwie diese Schnüre die um mich rumgewickelt sind und die entferne ich jetzt.

00:18:35: Es kommt immer mehr zum Vorschein der eigentlich bin und was ich tun will.

00:18:39: Ja!

00:18:40: Journaling hat mir auch dabei geholfen mir bewusster zu werden.

00:18:44: Ich glaube, das ist der Schlüssel hin zu mehr Selbstsicherheit und Selbstvertrauen.

00:18:48: Das wäre

00:18:48: ein schönes Bild mit den Schnüren!

00:18:51: Was ist deine größte Sehnsucht für die Menschen, die mit dir oder uns arbeiten?

00:18:59: Oder was ist dein größter Wunsch für diese Menschen?

00:19:02: Ja

00:19:02: also ganz klar dass sie sich trauen diesem Ruf zu folgen und nach dem Leben greifen das für sie möglich ist.

00:19:10: weil ich weiß wie es dieses Gefühl, so gefangen zu sein und unglücklich und traurig und sich verloren zu fühlen.

00:19:18: Und immer wenn ich höre dass Menschen da so feststecken wie ich damals dann will ich sie am liebsten schütteln und ermutigen und inspirieren und sagen komm geh los weil es ist möglich und du kannst das Leben leben von dem du dich von dem Du so sehr träumst.

00:19:31: und Wenn ich mir vorstelle ich sitze jetzt heute hier Ich darf das alles leben jetzt wo von nicht vor Jahren nur geträumt habe und was so unerreichbar schien Und was das für eine Befreiung ist, für mich, für meine Seele und was es einfach für ein mega tolles Leben ist.

00:19:47: Ja dann ist es das, dass sich andere dazu inspiriere ihrem Gefühl zu vertrauen egal was alle anderen im Außen sagen und dass sie Schritt-für-Schritt diesen Weg gehen weil wenn dieser Ruf da ist, dann ist auch die Möglichkeit da dieses Leben zu leben.

00:20:04: Die

00:20:04: vorletzte Frage!

00:20:07: Welche Entscheidung oder welche Entscheidungen haben dich zu dir zurückgebracht, auch wenn sie unbequem waren.

00:20:15: Also du hast jetzt schon erzählt von der Kündigung das was ich ja auch keine entspannte Entscheidung gab es noch andere Entscheidungen wo du jetzt heute rückblickend sagen würdest wo es war nicht leicht aber es war absolut nötig.

00:20:32: Ja

00:20:33: also einmal loslassen des Jobs aber auch das Loslassen bestimmten Menschen in meinem Umfeld natürlich auch.

00:20:45: Aber ich glaube wirklich, also der erste Knackpunkt war diesen Nine to Five zu kündigen weil da war meine ganze Identität und alles was danach kam ist immer wieder diese Entscheidung im Kleinen zu treffen oder auch manchmal noch mal im Großen.

00:20:59: aber ich glaube es geht immer wieder darum mutig zu entscheiden für... Ich lass was los Auch wenn ich danach nicht weiß, was kommt.

00:21:09: Das beste Beispiel, das wir jetzt als Letztes hatten war ja zum Beispiel unsere Reiki-Ausbildungen loszulassen.

00:21:14: Also ganz oft ist es so... Ich glaube immer, wenn's darum geht dass wir uns an einer bestimmten Identität... Wenn wir festhalten an einer bestimmten Identität von uns selbst.

00:21:26: Damals war ich die Claudia, die in dieser Firma gearbeitet hat und ich war Area Sales Managerin.

00:21:32: Dann war ich vielleicht Schriftstellerin, das war z.B auch so ein Punkt.

00:21:36: wenn ich jetzt so drüber nachdenke, da habe ich auch eine Weile daran festgehalten.

00:21:40: Ja, aber jetzt habe ich mich für die Schriftstellerei entschieden und jetzt kann ich doch nicht schon wieder irgendwas anderes machen.

00:21:44: Aber es war halt klar... Doch!

00:21:46: Ich will Journaling-Ausbildung machen weil ich bin nicht nur Schriftstellerin und ich will mir auch nicht den Druck machen dass ich Bücher schreiben muss um davon leben zu können Und ich muss schnell schreiben und ich muss drei im Jahr schreiben Also immer wieder die Vorstellung davon loszulassen was ich bin und wie mein Weg aussieht, weil nur weil ich mich einmal für etwas entscheide heißt es ja nicht dass das jetzt dann bis ans lebensende die form ist sondern alles was mit meinen leidenschaften zu tun hat verbinde ich ja jetzt in meiner arbeit.

00:22:18: Und wer ich nur Schriftstellerin wäre das eine begrenzung.

00:22:22: Wir würden hier heute nicht gemeinsam sitzen.

00:22:24: Ja genau!

00:22:25: Ich habe

00:22:25: noch eine letzte frage und zwar muss ich zuerst ein bisschen aus dem nähekästchen blau dann die Johanna und ich.

00:22:32: jedes Mal, bevor wir ein Workshop geben oder Podcast aufnehmen oder was auch immer.

00:22:40: Sprechen wir nicht nur kurz vorher drüber sondern Wir nehmen uns immer ein Öl, ein ätherisches Öl Und es ist bei uns immer unterschiedlich.

00:22:53: und meine Frage ist Was ist dein aktuelles Öl?

00:22:58: Ein aktuelles Öl ist tatsächlich Surrender, also Hingabe und Vertrauen.

00:23:06: Also dass ich dem Leben vertraue und das sich jetzt einfach Schritt für Schritt weiter gehe und auch wenn es gerade ganz viele Unsicherheiten noch gibt wie die Zukunft aussieht was es ja für mich bereit hält.

00:23:19: Ja!

00:23:21: Vertrauen und Hingaben.

00:23:22: Liebe Johanna, dass du auf alle meine Fragen geantwortet hast und nicht irgendwann gedacht hast, dass ich ... Du hast nicht mal die Augenbrauen hochgezogen für alle, die zuhören.

00:23:32: Danke von Herzen für deine Offenheit!

00:23:34: Und ähm... Ich freue mich auf alles.

00:23:38: Was kommt?

00:23:39: Okay, dir für die wunderbaren Fragen.

00:23:40: Es war sehr interessant, sie zu beantworten.

00:23:42: Liebe Hörerinnen, liebe Hörern, freuen uns bis zur nächsten Folge.

00:23:47: Macht's gut!

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