Wenn der Körper ruft – Der Weg aus Schmerz, Karriere & Konditionierung
Shownotes
In dieser Folge erfährst du:
wie Nadja schon mit Anfang 20 spürte: „So will ich es nicht haben.“
warum sie 20 Jahre lang trotzdem blieb
wie Freude und Erschöpfung gleichzeitig existieren können
welche körperlichen Signale ihr Körper geschickt hat
wie eine Nervenentzündung zum Wendepunkt wurde
warum Kurzarbeit 2020 ihr „Rettungsmoment“ war
wie Yoga und Reiki ihr spirituelles Erwachen ausgelöst haben
wie Identität, Masken und Selbstbilder fallen mussten
warum Schmerz ein spiritueller Kompass sein kann
wie sie ihre spirituelle Seite wiedergefunden hat (Pendel, Astrologie, Kindheit)
Wenn du deinen eigenen Seelenweg gehen möchtest, findest du Begleitung & Workshops bei Nadja & Johanna: Im September 2026 startet Ruf der Seele
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00:00:00: Herzlich willkommen zu Sprache des Seele, der Magna Anima Podcast.
00:00:05: Heute darf ich die liebe Natja über ihren Seelenweg befragen und ich freue mich riesig!
00:00:14: Ich habe nämlich Fragen vorbereitet, die die Natja noch nicht kennt und ja vielleicht erfahre ich ja auch noch das eine oder andere was ich noch nicht über deinen Weg weiß.
00:00:23: Hallo liebe Natya!
00:00:24: Ich
00:00:26: bin ein bisschen aufgeregt.
00:00:27: Das war
00:00:28: ich letzte Woche auch, aber das brauchst du gar nicht!
00:00:31: Wir kennen uns ja.
00:00:33: Genau lass uns direkt loslegen weil... ...ich finde es immer so inspirierend wenn andere Menschen uns ihre Geschichten erzählen wie hast Du's geschafft?
00:00:43: Wie hast Du es gemacht?
00:00:44: Wie konntest du da hinkommen wo du heute bist und...ja wie hast du's
00:00:49: geschafft?!
00:00:51: zu leben, wonach sich deine Seele gesehen hat.
00:00:53: Die erste Frage die ich für dich habe lautet Wann hast du zum ersten Mal gespürt?
00:00:58: So kann es nicht weitergehen.
00:01:00: War das eine gute Frage und ich glaube dass war relativ früh.
00:01:04: Ich glaube so das erste mal wo ich mich Wenn ich jetzt drüber nachdenke erinnerwade so mit Anfang zwanzig.
00:01:14: Also es war relativ Früh Dass ich gemerkt hab hey so will ich so will ist nicht haben und ich habe eine Ausbildung gemacht als Bankerfrau.
00:01:27: Und mir war schon immer, hatte ich so den Ruf in mir das bewegen will dass ich ja auch vorankommen mag, dass ich heraus gefordert werden mag also das war schon habe ich gemerkt, dass ich in meiner Arbeit zu vielen Regularien unterworfen bin.
00:02:00: Zu vielen Regeln wo ich dann den Kunden einfach nicht so weiterhelfen können wie ich das vielleicht gern getan hab.
00:02:10: und ja das war der erste Moment wo ich sage jetzt mal aus beruflicher Sicht gemerkt habe boah nee so will ich es nicht haben umgeschaut und mich hat eigentlich schon immer die Hotellerie gerufen, in Anführungszeichen.
00:02:29: Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten und dann habe ich eine Stellenausschreibung in der Schweiz also ich wohne an der Schweizer Grenze gesehen und die haben jemanden an die Rezeption gesucht.
00:02:41: und da habe ich mich einfach beworben und bin angenommen worden.
00:02:44: und ja das war so das erste Schritt wo ich gemerkt hab Boah, also in dem Job werd ich nicht glücklich.
00:02:55: Und dann als du ja diesen Job in der Hotellerie angenommen hast gab's da noch mal diesen Moment?
00:03:02: Also dass du wieder dachtest so kann es aber auch nicht weitergehen.
00:03:07: und vielleicht auch noch die Frage gleich hinterher wenn du heute an dein damaliges Hotel Ich zurückdenkst sondern nicht jetzt einfach mal was hat denn diese Frau jeden Tag gespürt als sie bei der Arbeit war oder als Sieg morgens zur Arbeit gehen musste.
00:03:21: Ja, ich fang mal hinten an!
00:03:23: Ich habe ganz viel Freude gespürt.
00:03:26: Ich bin sehr lange erfüllt gewesen in dem was ich tue.
00:03:37: Also ich kann gar nicht sagen dass ich mich hier irgendwie nicht richtig gefühlt hab.
00:03:44: Ich kann mich bis heute an den Gesprächen unter Kollegen erinnern wo ich gesagt habe Ich arbeite hier nicht fürs Geld, sondern ich arbeide hier weil es mir unglaublich Freude macht.
00:03:58: Freude Macht im Team zu arbeiten.
00:04:00: Freudemacht mit Menschen zu arbeiten und das ist glaube ich der Kern, der bis heute ist.
00:04:09: Es macht mich so viel Freude wenn ich sehe dass die Gesichter der Menschen weicher werden.
00:04:16: Das habe ich auch im Hotel total geliebt und das war natürlich im Vergleich zu Banken viel... Sag jetzt mal für mich, also es ist wirklich nur für mich aus meiner Perspektive ein viel schönerer Wirkungskreis weil es viel leichter war den menschenweichen Gesichter zu geben.
00:04:33: Ich hab aber immer schon eigentlich als Teenager immer so'n bisschen das gespürt woher irgendwann hab ich ein eigenes Kaffee oder bin ich einfach selbstständig, also das heißt irgendwann bin ich an einem Punkt wo ich nicht mehr tun muss in Anführungszeichen was irgendjemand mir sagt.
00:04:51: Und es war mir auch immer in meinen angestellten Verhältnissen wichtig und da muss sich natürlich auch sagen auf meinem Weg ist mir das sehr oft begegnet dass ich das tun konnte.
00:05:02: Dass ich ganz viel Vertrauen geschenkt bekommen habe meine Arbeit so machen konnte, wie ich sie für richtig gehalten habe.
00:05:09: Worüber ich heute unglaublich dankbar bin, weil ich glaube sonst wäre der Weg nicht zu lange so gegangen und das muss ich noch mal nachfragen, wie die erste Teil der Frage war.
00:05:18: Also genau!
00:05:19: Der erste Teil war ob du dann in diesem neuen Job im Bereich Hotel, obwohl es dir ja auch Freude gemacht hat, ob du da nochmal diesen Moment hattest dass du gespürt hast So kannst du nicht weitergehen bzw.
00:05:33: wann du den hattest und das hat ja irgendwie ein Gefühl gebraucht dafür, also wie hat sich denn diese Frau jeden Morgen gefühlt die du damals warst?
00:05:44: Weil es gab bei dem Moment an dem du irgendwann auch da gehen wolltest.
00:05:48: Ja,
00:05:48: also es ist sehr lange gegangen weil ich glaube... Und jetzt von heute gesehen ist das alles richtig.
00:05:57: Also ich war sehr lange Ich war zwanzig Jahre dort und ich war nicht zwanziger unglücklich.
00:06:03: Es ist falsch, es ist ... Ich war sehr lange glücklich in meinem Job.
00:06:08: Ich habe meinen Job sehr lange gerne gemacht.
00:06:11: Durch gewisse Beförderungen durch Projektarbeit war ich auch immer wieder neu gefordert was mich vielleicht auch von dem Ruf abgelenkt hat möglicherweise aber es war wichtig das alles zu gehen.
00:06:22: also ich hab viele wichtige Projekte geleitet viel umgesetzt.
00:06:27: Ich war am Ende in der Geschäftsleitung, habe auch acht Monate den Vorsitz der Geschäftslaltung gehabt.
00:06:34: Das hat mir alles Freude gemacht und trotzdem wurde ich immer müder oder hatte mein Körper dann einfach.
00:06:41: Mein Körper war dann derjenige, der gesagt hat stopp!
00:06:46: Und weil ich meinen Job so geliebt hab, dann habe ich geheiratet.
00:06:52: Dann haben wir ein Haus gebaut und Kinder bekommen.
00:06:55: Mein Job war immer unglaublich wichtig für mich.
00:06:58: Und das andere ist einfach dazugekommen und mehr geworden, und irgendwann war es einfach alles ein zu viel.
00:07:06: Dann kamen die Schmerzen immer mehr und immer heftiger.
00:07:12: Dann war auch Erschöpfung da, dass ich lange, lange ignoriert habe.
00:07:17: Und irgendwann hab' ich dann schon auch gespürt.
00:07:20: Ich glaube', ich brauch was anderes'.
00:07:23: das Unternehmen zu wechseln.
00:07:29: Es war klar, dass es mich nicht erfüllt einfach ein anderes Unternehmen zugehensgleiche weiterzumachen, obwohl ich jetzt was gekonnt habe.
00:07:39: Aber das war mir relativ schnell klar, das ist nicht der Weg.
00:07:43: aber einen anderen Weg kannte ich nicht.
00:07:45: also ich hatte keinen Plan B und ich hab ja immer so mit der Selbstständigkeit geliebäugelt.
00:07:52: mein damaliger Assistent hat sich dann selbstständig gemacht mit seiner jetzigen Frau.
00:07:58: Die haben ein total cooles Café übernommen und ich war am Anfang, glaube ich, ein-zwei Mal um auszuhelfen und dann habe ich gesehen wie anstrengend das ist und hab die gesehen, wie fertig diese sind also wie glücklich sie sind ja aber wie sie auch fertig waren.
00:08:15: und dann war für mich klar dass kann ich nicht mit zwei Kindern Das würde mich wirklich an den Rand bringen.
00:08:24: Also das war mir klar, dass das auch keine Alternative ist, wobei ich die natürlich sehr... also es war immer so ein bisschen Traum von mir, ja, das eigene zu haben.
00:08:34: Genau!
00:08:34: Das habe jetzt aber einfach anders.
00:08:36: Ja
00:08:36: und könntest du vielleicht noch ein bisschen mehr erzählen?
00:08:39: Also welche körperlichen Signale hat dein Körper dir denn geschickt bevor du bereit warst, wirklich zuzuhören?
00:08:44: Weil ich glaube für die Menschen da draußen Vielleicht auch hilfreich, den Teil der Geschichte noch mal zu hören.
00:08:51: Also das waren unterschiedliche Dinge.
00:08:54: zum einen war dass sich mindestens einmal im Jahr am Ende viermal im Jahr Angina hatte natürlich damals mit Antibiotika so schnell wie möglich wieder gesund sein und wieder funktionieren.
00:09:09: Das war die eine Geschichte.
00:09:11: das andere war das hat mit dem steifen Hals.
00:09:16: Also ich hatte immer wieder einen steifen Hals, habe immer wieder Spritzen bekommen um wieder zu funktionieren.
00:09:24: Und irgendwann war das dann nicht mehr nur der steife Hals sondern dass sich Schmerzen hatte quasi im ganzen Körper die auch nicht mehr weggingen.
00:09:35: und ich sage jetzt mal so... Der richtige Aufwachmoment ist.
00:09:41: es gab einige aber so da wo ich einfach gemerkt hab okay So geht es jetzt wirklich nicht mehr weiter, war dass ich eine Nervenentzündung im Gesicht hatte und Morpheon bekommen
00:09:52: habe.
00:09:52: Das war für mich der Moment wo ich gewusst hab so kann ich mein Leben nicht mehr lebt leben.
00:09:58: Und was war denn dann der nächste Schritt?
00:10:01: also nachdem du deinem Körper ja erstmal zugehört hast?
00:10:04: Ja ich glaube am Anfang habe ich das noch nicht so bewusst gemacht aber für Spannenderweise oder nicht spannender Weise, aber das war für mich genau richtig im Februar-Zwanzig-zwanzig wo es war.
00:10:23: Und dann war ich krankgeschrieben zwei Wochen und dann sind wir eine Woche in den Skiurlaub.
00:10:29: also das heißt ich hatte quasi drei Wochen natürlich von dem zum einen zu erholen habe dann auch relativ schnell.
00:10:35: durch das dass mein Körper schon immer sehr sehr sensitiv reagiert hat auf alles was von außen kommt also vor allem auch auf Medikamente habe ich dann relativ schnell die Medikamente reduziert und ausschleichen lassen.
00:10:52: Und hab aber gemerkt, hey so was will ich nie mehr wieder haben!
00:10:55: Das war mir klar dass sich so viel Druck und Härte in meinen Muskeln im Körper hatte das quasi der Auslöser war.
00:11:05: also es war mir dort dann klar was zumindest die Nervenentzündung im Gesicht verursacht hat Und hab dann die Geschichte, hab ich schon ein paar Mal erzählt.
00:11:17: Hab dann im Ski-Orlaub die Entscheidung getroffen, dass bei Rückkehr mit meinem Chef sprechen werde wie das weitergehen kann.
00:11:25: und dazu kam es aber nicht weil er mich auf der letzten Abfahrt angerufen hat warum auch immer ich Telefon dort abgenommen habe, warum immer ich's gesehen habe.
00:11:34: Ich hab in der Regel das Handy laut los.
00:11:40: Wir müssen am Montag eine Krisensitzung machen.
00:11:43: Die Basler Fastnacht ist abgesagt und die Basel World, also damals wichtigste Mess in Basel wurde beide abgesagt.
00:11:51: Am Montag hatten wir die Krisensitzungen am Dienstag, haben wir Kurzarbeit eingereicht und das war jetzt mal meine Rettung weil dann habe ich auf einmal nur noch einmal einen Tag in der Woche gearbeitet und konnte wirklich zur Ruhe kommen und konnte wirklich hören was meine Säde zu sagen hat.
00:12:08: Und
00:12:08: wenn du jetzt so zurückdenkst, wovor hattest du denn damals dann am meisten Angst in dieser Phase?
00:12:14: Das war für mich unglaublich schwer den Job, den ich hier eigentlich liebe, wussten lassen.
00:12:20: Es war für me unglaublich Schwer, obwohl ich wusste, dass das endlich ist und ja... Ich sage mal, das Außen hat da noch ein bisschen geholfen.
00:12:31: Das ist leichter ging aber es fiel mir unglaublich das loszulassen.
00:12:39: Also es ging da gar nicht so sehr um die Sicherheit loszulesen, das war alles nicht sondern die Angst, hey wenn ich das was ich liebe loslasse... Was kommt dann?
00:12:51: Also da war
00:12:53: auch sehr viel Ungewissheit und es war quasi eine Mischung aus.
00:12:57: der Körper spricht schon also die Seele spricht durch den Körper und gleichzeitig hast du aber auch ein Schubser von außen bekommen.
00:13:03: Das Universum oder wäre auch immer Nachdem wie ich es hier da draußen auch für sich nennen möchte, hat schon auch mitgeholfen würde ich sagen.
00:13:13: Es gab dann den richtigen Zeitpunkt quasi und das war denn würdest du sagen die größte Lüge, die du dir über viele Jahre selber erzählt hast.
00:13:22: in der Zeit?
00:13:23: Vielleicht auch schon während der hotelleriegische Zeit oder danach noch wenn du so zurückblickst wird das
00:13:29: Leben über deinen Weg.
00:13:30: Ah krasse Frage!
00:13:32: Ja also ich glaube mit die größtelüge dich mir immer und immer wieder selbst erzählt habe.
00:13:39: Ja, mein Job hat mir Spaß gemacht aber es war schon auch.
00:13:46: ah wusste ich natürlich nicht in wohin's gehen soll.
00:13:48: das muss man natürlich auch sagen.
00:13:51: aber das andere ist Boah!
00:13:52: Ich kann doch nicht einfach meinen Job hinschmeißen da denken ja alle... ich bin hier in der Midlife Crisis also das war schon Boah.
00:14:04: Was denken denn die anderen?
00:14:05: Das war schon ... also, die größte Lüge.
00:14:08: Die größte Angst auch!
00:14:11: Die größten Angst auch zu sagen hey ich kündige jetzt meinen Job Ich mache jetzt was komplett anderes und ich werde verurteilt dafür.
00:14:19: Und es ging... Also es ging unglaublich lang bis ich erzählt habe dass ich die Yoga-Lehrer Ausbildung gebucht hab dass ich das nach außen kommuniziert habe.
00:14:31: Ich hätte die Entscheidung nie ohne meine Kinder getroffen,
00:14:34: d.h.,
00:14:34: ich hab meine Kinder gefragt und auch meine Eltern gefragt, weil es war mehr Gleichbrauchunterstützung für die Kinder.
00:14:44: aber sonst habe ich unglaublich lange nicht darüber gesprochen, dass sich die Yoga-Lehrerausbildung mag, aus der Angst heraus bewertet zu werden.
00:14:53: Es dreht sie ja komplett durch!
00:14:55: Die hat so einen guten Job macht die so ein Scheiß.
00:14:59: Also das war sehr groß, die Angst.
00:15:03: Ja, das kenne ich kann nicht gut verstehen.
00:15:04: und dann lass uns mal über Identität sprechen weil was würdest du sagen?
00:15:10: Wer warst du damals?
00:15:11: also welche Identität musstest du loslassen um dann diesen neuen Weg zu gehen?
00:15:18: Dann zutass in Worte fast
00:15:19: nicht.
00:15:19: Ich glaube es waren unglaublich viele Masken Die dort fallen durften in dieser Zeit auch vor mir selber.
00:15:27: Wir sagen immer, wir ziehen Masken an für das Außen.
00:15:30: Das ist nur ein Teil der Wahrheit.
00:15:31: Wir ziehen auch für uns selber Masken auf wie wir gern wären oder wie wir wollen, dass uns anderes sehen.
00:15:38: und ich sage es jetzt ein bisschen belügen bis vielleicht das falsche Wort aber es geht schon ein bisschen dahin belügen uns selbst und ich habe natürlich auch innerlich mir die Maske aufgesetzt.
00:15:49: Ich bin die erfolgreiche Geschäftsfrau, die ich ja ein Stück weit auch war die zusätzlich Mutter ist.
00:15:57: Ich hatte mich von meinem Mann getrennt, er sich auch um die Kinder bis heute kümmert, worüber ich sehr dankbar bin und den größten Teil oder ein bisschen mehr als fünfzig Prozent waren sie bei mir.
00:16:13: Und mir das einzugestehen, dass dieses Bild für's Außen wie auch für mich aufgebaut habe, dass es einfach eine Lüge Also eine Lüge, es klingt jetzt hart aber dass ich mich selber belogen habe das das möglich ist und ich möchte da... Und es ist mir wirklich ein Herzensanliegen.
00:16:38: Ich glaube bis heute dass es möglich sein kann Kind und Karriere Aber nicht alleine!
00:16:45: Es ist wirklich ein Appell an alle die diesen Weg gehen.
00:16:52: Aber holt euch bitte Hilfe von außen.
00:16:54: Habe ich nicht getan und es hat mich fast
00:16:56: zerstört.".
00:16:57: Und das dann aber loszulassen, das war schon ... Nicht leicht!
00:17:04: Auch vor mir selber nicht leicht.
00:17:07: Weil's schwang dann natürlich auch immer... Jetzt hast du's doch nicht hingekriegt, obwohl das ja Quatsch ist.
00:17:14: Aber ja, dass war schon diese Identität loszulesassen.
00:17:20: War nicht leicht.
00:17:23: Mit der Zeit kamen dann noch viele kleinere Aspekte, die schon auch groß waren.
00:17:30: Aber das war so ... Die Identität, die mir sehr viel Angst gemacht hat loszulassen und auch sehr schwer war.
00:17:38: Ja, und da gibt es ja auch den Übergang!
00:17:40: Also man lässt quasi die alte Identität erst mal los aber die neue ist noch gar nicht richtig da.
00:17:45: Das heißt also du warst auf dem Weg zur Yogalehrerin?
00:17:49: Und wie war das damals?
00:17:52: Hattest du dann eine neue Vision schon im Kopf und dachtest du so ähnlich wie bei mir damals?
00:17:57: Ach ja, das ist es jetzt.
00:17:58: Das habe ich da was Neues und da baue ich mir etwas auf und gab's aber auch Menschen die es dann tatsächlich nicht verstanden haben.
00:18:05: also Wie war der Übergang?
00:18:06: Wie war dieser Zwischenraum?
00:18:08: Es war mir relativ schnell klar dass das das ist was Ich will dass das mein Plan B ist.
00:18:14: das war relativ schnell Klar Dass ich Unterrichten möchte.
00:18:23: Also ja, dass das mein Plan B ist.
00:18:24: Das war relativ schnell klar und spannenderweise gab es keinen großen Widerstand in meinem Umfeld.
00:18:30: Also vielleicht auch weil ich so klar war?
00:18:34: Ich habe dann... also das war eine meiner Eigenschaften wenn ich klar bin aber sowas von und dann gibt's nicht noch einen Rumgeeier.
00:18:44: Das gibt's manchmal vorher oder nicht mal manchmal.
00:18:48: Aber sobald ich klar Bin Vielleicht gab es wegen dem einfach keinen großen Widerstand im Außen.
00:18:56: Vielleicht gab's Menschen, die das nicht verstanden haben aber das ist nicht bis zu mir vorgedrungen.
00:19:00: und vielleicht noch ein ganz kleiner Exkurs Wie bist du denn überhaupt jetzt dann zu dieser Yoga Ausbildung gekommen?
00:19:05: Also du hast ja den Job losgelassen Dann war erst mal Kurzarbeit oder Es war erstmal Kurzarbeit.
00:19:11: Wie ist dir das begegnet und woran hast Du gemerkt
00:19:15: Ja also Es war Kurzarbeit, was mache ich denn mit der ganzen Zeit?
00:19:18: Also das war schon so ein bisschen Boards habe ich auf ganz viel Freizeit.
00:19:22: Dann ist natürlich viel im Außen wurde uns ja auch nicht erlaubt aber auch das sehe ich für mich als totales Geschenk.
00:19:30: Das heißt ich war relativ stark auf mich selber zurückgeworfen und hab da vorher schon Yoga gemacht und meine Yogalehrerin hat relativ schnell dann Online-Jogakurse angeboten.
00:19:42: Und das habe ich dann gemacht und da habe ich einfach gemerkt, wie gut mir das tut.
00:19:47: Dann hat sie ein Yoga-Retreat angeboten.
00:19:52: Es hat mich sofort gerufen aber dann war natürlich der Kopf.
00:19:56: Wie durch Zufall in Anführungszeichen hatte ich in dieser Phase wo das Retreat war, waren meine Kinder bei ihrem Papa.
00:20:05: Das heißt ich hatte keine Ausrede dass sich nicht kann wegen meinen Kindern!
00:20:10: Und dann habe ich es einfach gebucht und in diesem Retreat war mir klar, oder hat meine Seele so deutlich mit mir gesprochen.
00:20:20: Dass ich nach Hause bin gegoogelt hab und mir die Yoga-Lehrerausbildung, die ich dann schlussendlich gemacht habe ausgesucht.
00:20:29: Und im ersten Moment aber für mich also das war gar nicht klar zu dem Zeitpunkt noch nicht klar dass ist mein Plan B wird.
00:20:34: Das war erst innerhalb der Ausbildung dann glaube am zweiten Wochenende schon.
00:20:39: Das war schnell klar, aber am Anfang war das noch nicht klar.
00:20:44: Was
00:20:44: hat sich dann verändert?
00:20:47: Dein Körper, deine Gedanken, dein Alltag... Kannst du dich erinnern was da deutlich sich auch geändert
00:20:56: hat?
00:20:56: Ja also es war schon deutlich dass diese Yoga-Lehrer Ausbildung mir gut tut.
00:21:06: nicht nur die Zeit für mich.
00:21:08: Das war natürlich auch was, was ich mir vorher nicht erlaubt habe, Zeit für mig zu haben, sondern auch all das, was Ich gelernt hab und was ich erfahren hab.
00:21:19: Habe ich gemerkt wie gut es mir tut?
00:21:22: Und ja, habe dann relativ schnell die Möglichkeit bekommen noch in der Ausbildung zu unterrichten und habe dann auch gemerkt okay, wie viel Spaß mir das macht, wieviel Freude.
00:21:36: Ja, jetzt musst du mir noch mal helfen mit der Frage.
00:21:38: Ich habe ein bisschen den Faden verloren.
00:21:40: Hast
00:21:40: du schon beantwortet?
00:21:41: Also die Frage war, ob sich wirklich dann durch die Entscheidung auch bespürbar was an deinem körperlichen Empfindungen und deinen Schmerzen geändert hat aber auch an deinen Gedanken... An deiner Identität.
00:21:53: ja auch weil du bist da dann auch Stück für Stück immer mehr jemand anderes geworden denke ich.
00:21:57: Ja, also ich bin Stück für Stück jemand anders geworden und ich habe auch körperlich gemerkt dass es mir gut tut diese Auszeiten zu haben hatte aber immer noch Themen.
00:22:12: Also körperliche Schmerzen die allerdings weniger wurden.
00:22:15: das war dann erst als Reiki über den Weg gelaufen ist.
00:22:21: erst dann habe ich wirklich, soll ich sagen die Schmerzengrift bekommen ist falsch weil heute sehe ich die Scherzen anders.
00:22:30: Aber da bin ich in die Phase der Schmerzzfreiheit gekommen.
00:22:36: Magst
00:22:36: du ein bisschen erzählen wieso?
00:22:38: Also was glaubst du war der Grund?
00:22:40: wobei hat zum einen Yoga aber auch Reiki dir geholfen schmerzfrei zu werden?
00:22:45: also war es nur die in Anführungsstrichen Energiearbeit die da geschehen ist oder war es vielleicht etwas ganz anderes?
00:22:52: Es war etwas ganz Anderes!
00:22:54: Ja, die Energiearbeit hat auch seinen Teil.
00:22:58: Auch Yoga, auch das regelmäßige Praktizieren hat sein Teil aber es hat seinen Teil dass ich begonnen habe mich mehr und mehr mit mir selbst zu beschäftigen.
00:23:09: Das ist der Kern Und Ich möchte weder die Energie Arbeit also Reiki oder auch Yoga klein machen.
00:23:17: das möchte ich überhaupt nicht.
00:23:19: Es ist unglaublich wichtig auf meinem Weg gewesen und auch immer noch wichtig, um mich selbst zu erkennen.
00:23:26: Und durch das dass ich mich selbst Stück für Stück erkannt habe, habe ich gemerkt hey was ist denn mit diesen Schmerzen?
00:23:35: Warum sind die da?
00:23:38: Auch das Erkennen.
00:23:38: okay jetzt bin ich mit Yoga, mit Reiki auf meinem Seelenweg.
00:23:44: Man musste meine Seele über den Körper nicht mehr so reagieren weil sie quasi mein Körper hat die meiste Arbeit getan in Anführungszeichen.
00:23:53: Ich habe auch heute zwischendurch noch Schmerzen sehr, sehr selten aber auch dann ist es für mich wieder ein Zeichen.
00:23:58: Ah ja okay schau mal hin!
00:24:01: Guck mal was du gerade wieder unterwegs bist.
00:24:04: also das hat mir einfach geholfen mich selbst zu erkennen und auch weiter.
00:24:11: Also der Weg ist ja nicht zu Ende.
00:24:13: Hast
00:24:13: du sagen, dass du schon immer ein, ich nenne es jetzt mal spiritueller Mensch warst oder war das für dich immer eher so Business-Karriere und bleibt mir weg mit diesen ganzen Themen aus Seele und Spirituelles?
00:24:26: War das auch für dich einen Moment des Erwachens, kann man sagen, der dich wirklich auf diesen Weg geführt hat wie man's von vielen Menschen hört?
00:24:36: Vielleicht hast du das auch erst später erkannt, war es immer schon eigentlich so angelegt in dir?
00:24:40: Es
00:24:40: war schon immer angelegt.
00:24:42: Ich habe mir als Kind Pendle selber gebaut.
00:24:45: Ich hab es als Kind schon geliebt Astrologie mich damit zu beschäftigen.
00:24:51: Also das war schon da und es hatte einfach Jahre und Jahrzehnte lang keinen Platz weil ich dem keinen Platz gegeben habe.
00:25:00: Es ist schon ein bisschen spooky und ich hatte ein relativ krasses Erlebnis als Jugendliche.
00:25:05: Und es war so krass, dass ich das selber nicht glauben konnte.
00:25:09: Und drum habe ich das ganze spirituelle, ich sage jetzt mal weggepackt, nicht glauben könnte... Also es hat mit meinen Fähigkeiten zu tun.
00:25:18: Ich möchte vielleicht erzähle ich's irgendwann einmal aber es sitzt glaube nicht der Raum.
00:25:22: dann ja es hatte krass mit meinen fähigkeiten zutun und das konnte ich nicht glauben und nicht annehmen.
00:25:27: darum alles spirituelle weg.
00:25:29: Das
00:25:30: heißt, das hat sich nicht sicher angefühlt?
00:25:33: Ja es hat sich nullsicher angefühelt und ich habe dann auch mit zwei Menschen darüber gesprochen die aber mit dem auch überfordert waren.
00:25:48: also sie haben es wurde nicht klein geredet oder mir abgesprochen ist nicht Die waren damit selber auch total überfordert, dass da jetzt ein junges Mädchen kommt und sowas erzählt.
00:26:01: Das vielleicht in ihrem Weltbild ja auch damals keinen Platz hatte.
00:26:05: Glaubst
00:26:06: du Nadja?
00:26:06: Dass wir alle im Prinzip schon als Kinder eigentlich Zugang haben auf eine bestimmte Art zu unserem Seelenweg oder das wir alle als Kinder schon intuitiv Dinge tun und bestimmte Leidenschaften haben die uns so einen kleinen Hinweis geben oder Wegweiser sind.
00:26:22: weil Also ich stelle die Frage, weil ich eine Parallel erkenne zwischen deiner und meiner Geschichte.
00:26:27: Und ich eigentlich auch zu etwas zurückgekehrt bin was ich eigentlich schon als Kind mochte und kannte, was Teil meiner Welt war.
00:26:35: Teil auch vielleicht mit der Welt umzugehen.
00:26:37: Ja!
00:26:38: Ich ess sich glaube... ...und das sehe ich ja auch an meinen eigenen Kindern.
00:26:45: oder ich habe eine Zeit lang auch in der Kinderbetreuung gearbeitet, die haben einen anderen Zugang zur Intuition und es wird uns abtrainiert.
00:26:56: Ich glaube das wenn wir da hinkommen können als Gesellschaft dass wir nicht mehr den Kindern abtrainingen, dass sie nicht vierzig bloß werden müssen um ihren Seelenweg zu erkennen.
00:27:16: Jeder, auch noch so unwusste Mensch.
00:27:19: Auch jeder der das nicht daran glaubt oder dem Ganzen nicht vertraut dass auch diese Menschen Intuition haben und dass auch die Menschen geführt sind.
00:27:32: Was überrascht dich denn dann rückblickend am allermeisten an deiner eigenen Geschichte?
00:27:36: Es gibt eigentlich nichts was mich überrasacht weil wenn ich jetzt zurückblicke das ist ein roter Faden es gibt nichts wo ich sage Das überrascht mich jetzt.
00:27:45: Ich weiß heute, dass all das notwendig war.
00:27:50: Dass es auch notwendig ist, dass mein Körper mit den Baseballschläger reagiert hat und ich sanft nicht verstanden habe.
00:28:00: Ja, auch das gehört zu meinem Weg.
00:28:03: Und drum überraschend mich eigentlich nichts wenn ich zurückblicke.
00:28:06: Gibt es etwas, was du
00:28:08: damals verloren hast?
00:28:11: Also du dachtest damals wahrscheinlich, dann verliere ich das.
00:28:14: Aber heute gar nicht vermisst?
00:28:15: Ich glaube es ist an der Zeit über Geld zu sprechen in diesem Zusammenhang weil ich natürlich sehr gut auch Geld verdient habe und dass natürlich auch losgelassen hab Und ich kann nicht sagen dass ich's heut vermiss Das kann ich nicht sagen.
00:28:33: aber was hat sich?
00:28:34: auf diesen Weg haben sie mich ja natürlich auch Verhaltensweisen von mir habe ich erkannt.
00:28:42: Und ja, es ist super schön viel Geld zu verdienen.
00:28:46: Es gibt natürlich auch unglaubliche Sicherheit und es birgt aber auch eine Gefahr, birgt eine Gefahre das halt vielleicht mal das Schuhpaar Nummer fünfundzwanzigundsextenzwanziger bestellt wird um irgendwas zu belohnen oder zu überdecken.
00:29:06: also ich glaube die Gefahr ist auch wenn man sehr viel Geld verdient.
00:29:10: Also Geld ist nur ein Spiegel Und glaube, dass wenn man... das heißt nicht, dass es alles sind.
00:29:20: Aber ich glaube schon, dass das natürlich hilft in anders eine oder andere zuzudecken und heißt nicht ,dass viel Geld nicht gut ist!
00:29:29: Ich freue mich immer auf viel Geld aber es hat mir einfach... auch was ich da jetzt gelernt habe und natürlich hatte ich Angst, nicht mehr so gut zu verdienen natürlich und nicht mehr Schuhpaar von dreizig sechsund dreißig als Bild kaufen zu können würdig.
00:29:46: Aber dadurch habe ich natürlich auch erkannt, dass sich sehr viel kompensiert hat mit dem Geld.
00:29:51: und was hast du durch diesen Weg dazu gewonnen womit du damals nie gerechnet hättest?
00:30:00: Im positivsten Sinne.
00:30:01: Je nacher Frieden klingt jetzt so flöd oder so abgetroschen aber das ist schon das Gefühl alles gut ist wie es ist.
00:30:11: Das ist eine Zufriedenheit, das es glücklich sein.
00:30:14: Das ist so, dass mir ruhen und auch die Gewissheit wirklich die Gewissen alle Antworten da sind der nächste Schritt sich zeigt.
00:30:23: Und was ich war, bin's heute manchmal noch schon der Oberplanerkontrolle hier und also also da durfte nix irgendwie unvorhergesehen passieren sonst ist die Nadja durchgedreht.
00:30:39: Das ist heute nicht mehr so.
00:30:40: Da bin ich auch sehr dankbar darüber, dass es heute nicht mal so ist.
00:30:43: Heißt du hättest jetzt auch nichts anders gemacht?
00:30:47: Wenn du jetzt nochmal den Weg gehen könntest...
00:30:49: Nein weil ich heute weiß das jeder Schritt, auch jede Träne, auch jeder Wutanfall, jeder freudige Moment mich zu dem Menschen macht, den ich heute bin.
00:31:00: Ich würde alles anders machen.
00:31:01: Wenn
00:31:01: jetzt da draußen eine Frau zuhört und Vielleicht gerade genau da stehst, wo du damals warst.
00:31:12: Was würdest Du Ihren heute gerne sagen?
00:31:14: Freimotik!
00:31:15: Nicht wissen, was hinführt.
00:31:17: Mach einfach den ersten Schritt und es gehen Türen und Tore auf.
00:31:21: Ja, auf Deine innere Stimme.
00:31:23: Mehr gibt's nicht zu sagen...
00:31:25: Ja, da sind wir uns einig und ich denke das war ein schönes Schlussplädoyer für diese Folge.
00:31:31: Ich danke dir liebe Natja.
00:31:32: Das war für mich auch noch mal sehr schön zu hören obwohl wir uns ja schon so lange kennen Dichter draußen war das vielleicht auch ja eine kleine Inspiration oder Ermutigung, falls du gerade an einem Punkt in deinem Leben stehst wo du auch einen Ruf
00:31:48: fühlst
00:31:50: und vielleicht noch nicht so richtig weißt wohin die Reise geht.
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