„Nicht gut genug“ ist kein Gefühl. Es ist ein Urteil.

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

warum „nicht gut genug“ ein Urteil ist – und kein Gefühl

wie sich unsere innere Messlatte im Laufe des Lebens verschiebt

weshalb wir uns selbst klein machen, obwohl wir viel leisten

wie du Selbstwert und Kompetenz voneinander trennen kannst

warum „nicht gut genug“ manchmal ein Schutz vor Sichtbarkeit ist

wie du aus der ewigen Vorbereitung in die Umsetzung kommst

weshalb Wachstum immer außerhalb der Komfortzone passiert

wie du dich zeigen kannst, auch wenn du dich noch nicht bereit fühlst

Journaling-Impulse aus der Folge:

Ich bin nicht gut genug, um …

Woran messe ich das eigentlich?

Woher kenne ich diesen Maßstab?

Was befürchte ich, würde passieren, wenn ich tatsächlich nicht gut genug wäre?

Was müsste ich tun, wenn ich nicht länger darauf warten würde, mich endlich gut genug zu fühlen?

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00:00:03: Nicht genug ist kein Gefühl, es ist ein Urteil und jedes Urteil braucht einen Maßstab.

00:00:13: Herzlich willkommen zur neuen Podcast-Folge!

00:00:18: Wir sind ja immer so ein bisschen schauen wenn wir uns vorbereiten auf diese Folge Ja was nehmen wir denn heute für ein Thema?

00:00:27: Und wir haben uns ein bisschen angewöhnt immer so'n Thema zu nehmen wo wir auch gerade im Prozess sind.

00:00:34: Nicht gut genug ist gerade unser Prozess auch immer wieder und dann gehen wir wieder durch.

00:00:41: Und dann haben wir das Gefühl, yes erledigt!

00:00:44: Er kommt auf der nächsten Ebene wieder und ich glaube drum ist es.

00:00:47: oder glauben wir dass es heute spannend ist da mal ein bisschen tiefer einzutauchen und auch nicht das Gefühl wegzumachen sondern einfach mal was steht denn dahinter?

00:00:59: Ja Zu was für ein Schluss kommen wir und dazu möchten wir dich heute einladen.

00:01:09: Ja, ein spannendes Thema!

00:01:11: Und ich glaube jeder von uns kennt das.

00:01:13: Jeder hat bestimmt schon mal gedacht, oh, ich bin nicht gut genug.

00:01:17: Das Spannende an der Sache ist aber dass dieser Satz total ungenau ist.

00:01:23: also wo führt er uns eigentlich hin wenn wir jetzt mal ein bisschen tiefer schauen?

00:01:26: Nicht gut genug.

00:01:27: wofür nach welchem Maßstab?

00:01:30: Und wer hat den Maßstab festgelegt?

00:01:32: und auch vielleicht noch die Frage, ich gut genug für wen oder was?

00:01:39: Also auch für wen?

00:01:40: vor allem finde ich.

00:01:43: Und in Wahrheit bedeutet ja, Ich bin nicht gut genug oder kann viele Dinge bedeuten wie zum Beispiel... Ich bin nicht schnell genug.

00:02:04: Vielleicht kennst du irgendeinen dieser Gedanken?

00:02:09: Lange habe ich da auch so an der Oberfläche gekratzt und als Natja und ich uns jetzt noch mal so tiefergehend darüber unterhalten haben, haben wir natürlich auch nochmal entdeckt was passiert denn wenn wir glauben wir sind nicht gut genug oder was liegt nochmal eine Ebene darunter?

00:02:24: Und das ist einfach der Gedanke oder die Angst Wenn ich nicht gut genug bin für was auch immer dass jetzt bei mir oder bei dir das Thema dann werde ich nicht gewählt in Anführungsstrichen, dann bin ich nicht geliebt.

00:02:39: Dann bin ich vielleicht nicht gesehen oder werde nicht ernst genommen oder ich gehöre nicht dazu und da wird es eigentlich erst interessant weil dann geht's gar nicht mehr um Leistung sondern dann gehts um so ganz tiefe universelle Themen wie Zugehörigkeit Sicherheit Anerkennung und Liebe.

00:02:59: Und da haben wir jetzt auch mal sowas mitgebracht für dich, wo du schonmal für dich ein bisschen reinfühlen kannst.

00:03:05: Nämlich die Frage Wenn dein Ich Bin Nicht Gut Genug Jetzt Ein Vollständiger Satz Wäre Wie Würdest Du Den Weiterschreiben Oder Weiterdenken?

00:03:14: Ich Bin nicht gut genug um Um Was zu tun um was Zu Sein und wenn das war wäre was würde es dann über Dich Aussagen?

00:03:25: weil Wir wollen heute einfach Mal Schauen wie kommen wir So richtig tief an den Kern der Sache, weil dieses ich mache mir jetzt ein Zettel mit einer Affirmation auf dem ab heute dann drauf steht.

00:03:37: Ich bin genug!

00:03:38: Ich bin geliebt.

00:03:40: Das sind so Dinge die können wir dann hunderttausendmal über Jahre machen.

00:03:44: aber wie wissen einfach aus Erfahrung Dieses ich bin nicht gut genug.

00:03:48: das wird auf dem Weg den wir gehen diesen Seelenweg was auch immer wieder für Ziele verfolgen es wird immer und immer wieder auftauchen nur auf anderen Ebenen in anderer Form.

00:03:58: Deswegen lass uns mal schauen heute, was wirklich hilft einen Schritt zu machen um darüber hinauszugehen.

00:04:07: Ja und also ich habe es ja zu Beginn schon gesagt Johanna und ich wir sind ja beide auch wieder an diesem Punkt vorbeigekommen und... ...ja!

00:04:18: Ich bin nicht so der Affirmationsfreund und trotzdem hab' ich's ausprobiert, ich bin gut genug Hängen immer noch ein paar Post-It-Zettel bei mir im Haus, die mich daran erinnern.

00:04:27: Und trotzdem komme ich ja wieder an diesen Punkt vorbei!

00:04:31: Also das heißt es bringt nichts vielleicht kurzfristig schon.

00:04:34: also Ich will auch jetzt die Affamation nicht ganz in der Ecke schieben aber Es liegt was drunter und ich glaube da dürfen wir hinschauen Da dürfen wir hingehen.

00:04:46: Eben, was liegt denn darunter?

00:04:47: Und ich hatte am Donnerstag, hatte ich so einen Tag wo ich am Abend da gesessen bin und gedacht habe ganz ehrlich also heute hab' ich auch nichts geschafft.

00:05:01: Und dann habe ich mir jetzt überlegt was war denn eigentlich den ganzen Tag?

00:05:04: und dann bin ich da gesessend und hab' gedacht hey ich habe so verdammt viel auf die Reihe gekriegt und trotzdem sitze ich am abender und denke ich habe nicht geschafft.

00:05:17: warum?

00:05:18: Warum erzählt mir mein Verstand am Abend, dass ich sich nichts geschafft habe?

00:05:23: Und das hat zwei Dinge hab' ich dann festgestellt.

00:05:28: Es hat zwei Dinge.

00:05:29: Warum mir das mein Verstand erzählt und das eine ist, dass Ich mir was anderes erhofft habe von diesem Tag Dass ich mir vielleicht auch etwas anderes vorgenommen hab und Dann kam irgendwas dazwischen wo dann andere Dinge wichtiger waren oder Ja, also das ist der eine Punkt so dass ich mit einer anderen Erwartungshaltung oder mit einer anderer Idee in den Tag gegangen bin und dann habe ich es am Abend einfach gedacht.

00:06:00: Ich habe ja nichts auf die Reihe bekommen und es ist nicht wahr?

00:06:04: Und das andere ist unsere Messlatte wandert!

00:06:11: Das ist was ganz Krasses weil wenn jetzt vor zwei Jahren ich diesen Tag genommen hätte Dann wäre das ein mega erfolgreicher Tag gewesen, weil ich habe Tomatensauce eingefroren.

00:06:30: Ich war in meinem Minijob.

00:06:32: Ich hab ganz viele Gespräche geführt.

00:06:35: Ich habe Dinge für meine Kinder erledigt.

00:06:39: Ich haben Briefverkehr erledigen.

00:06:43: Also eigentlich wird diesen Tag... ...ich war lang mit meinem Hund laufen.

00:06:47: also eigentlich war dieser Tag voll erfüllt Und vor zwei, drei Jahren hätte ich gesagt hey mega cool was ihr alles auf die Reihe bekommen habt.

00:06:57: und jetzt ist meine Messlatte eine andere.

00:07:02: Jetzt muss sich nicht nur in meinen Augen oder für mein Verstand das was ja ewig auf die reihe krieg Sondern noch on top!

00:07:11: Ich glaube dass es eine ganz gefährliche Geschichte wenn wir uns das nicht bewusst machen weil so haben wir immer das Gefühl Wir müssen mehr und mehr und schneller und höher und weiter.

00:07:36: Ich

00:07:46: bringe da auch gerne noch ein persönliches Beispiel von mir, weil das war diese Woche einfach wieder so bezeichnend.

00:07:53: Und Natja und ich hatten das dann auch noch am gleichen Tag.

00:07:55: Da haben wir uns natürlich drüber unterhalten und haben gesagt, es kann doch nicht sein!

00:07:59: Warum kommt das denn immer wieder so heftig nach oben dieses Gefühl?

00:08:05: Mann... Ich bin einfach nicht gut genug

00:08:07: ne?!

00:08:08: Bei mir ist es ja so dass ich gerade meinen zweiten Roman schreibe und da bin ich selber grade meine Messlatte.

00:08:18: Ich habe schon mal einen Roman geschrieben hat sich gut verkauft und er hat Menschen berührt.

00:08:25: Und da habe ich super viele schöne Rezensionen für bekommen, jetzt sitze ich da und denke, das schaffe ich nicht noch mal!

00:08:34: Alles Scheiße was ich da geschrieben hab.

00:08:36: Also jeden Tag so ein Minikampf von klar gibt es die Tage wo es super läuft und man liebt und man fühlt's und man ist stolz auf sich.

00:08:44: also an dem Punkt sind wir natürlich mittlerweile auch.

00:08:47: aber dieses Thema mit der Messlatte Ein Kampf gegen Windmühlen, wenn wir da nicht hinschauen.

00:08:53: Weil... Wir haben ja diesen Gedanken im Kopf oder den Glauben.

00:08:58: Wenn ich erstmal XY erreicht habe Dann fühle ich mich gut genug.

00:09:02: Und für mich ist das Beispiel mit dem Buch Dafür so gut weil Als ich mein erstes Buch geschrieben hab Da war es für mich also überhaupt einen Roman zu schreiben.

00:09:14: Und das zu erreichen, also für mich dieses Buch zur Vervollständigen es bis ans Ende geschafft zu haben Das war einfach unglaublich.

00:09:23: das Gefühl und auch die Vorstellung weil am Anfang war das natürlich unerreichbar in meinem Kopf.

00:09:30: Aber wenn man's dann das erste mal gemacht hat Dann ist das die neue Messlatte und dann erwartet man beim nächsten Mal Tja, jetzt hast du ja schon die Skills und jetzt hast Du es schon mal gemacht.

00:09:42: Jetzt muss das erste... Es muss das zweite Buch noch besser sein!

00:09:46: Man hat ganz andere Dinge im Hinterkopf weil man plötzlich Erfahrungen hatte, die man letztes Mal nicht hatte.

00:09:51: Man weiß was für Rezensionen kommen könnten, was Menschen vielleicht von einem erwarten.

00:09:55: Also da mischen sich ganz viele Dinge mit rein und dann glaube ich dass andere auch eine Messlatte werden.

00:10:01: Weil sobald wir natürlich jetzt einen Schritt getan haben können wir uns vergleichen Und ich habe dann sehr hohe Ansprüche an mich.

00:10:09: Dann fange ich an, mich zu vergleichen mit mega tollen Autoren die ich bewundere wie Sally Rooney oder Claire Keegan oder Benedict Wells.

00:10:17: und dann denke ich Moment mal!

00:10:23: Ich glaube wir dürfen manchmal auch so sanft mit uns sein und auch sagen hey ich muss jetzt nicht schon so gut sein wie jemand der das schon seit zehn oder zwanzig Jahren macht?

00:10:33: Und dann darf ich mir auch manchmal sagen okay vielleicht bin ich noch nicht So gut wie ich es mir vielleicht wünschen würde.

00:10:39: und das ist auch okay, weil es gibt auch hier nochmal zwei Ebenen die wir unterscheiden dürfen.

00:10:46: Und da gebe ich mal ab an Natja

00:10:49: Ja... Bevor wir zu den zwei Ebenden kommen möchte ich eins noch aussprechen, weil's mich jetzt nochmal wo wir uns darüber unterhalten nochmal klarer wird Das passiert alles nur in unserem Kopf von außen in uns reingegeben, sondern das machen wir selbst.

00:11:15: Und ich glaube, dass ist schon ein Riesenerkennnis jetzt auch noch mal für mich zu sagen hey!

00:11:21: Das passiert alles nur in meinem Kopf.

00:11:24: meine Erwartungshaltung mein Ja die Idee wie irgendetwas zu sein hat Auch der Vergleich mit dem Außen.

00:11:34: das mache Ich Mit mir und niemand Von Außen.

00:11:40: also das heißt Das Gute ist, ich kann es auch ändern.

00:11:45: Ich kann da dran gehen!

00:11:47: Ich kann damit arbeiten.

00:11:51: und jetzt zu den zwei Ebenen... das eine ist, ...ich bin nicht gut genug.

00:11:57: Das hat ja mit uns selbst, mit unserem Selbstwert zu tun.

00:12:01: Da nehmen wir uns ja mit dem Satz, ..."Ich Bin Nicht Gut Genug".

00:12:05: Nehmen wir uns hier selbst nach unten.

00:12:08: Dann machen wir uns selbst klein.

00:12:13: Und das andere ist, wenn ich jetzt dein Beispiel Johanna aufgreifen darf, ist die Kompetenz.

00:12:20: Also du hast die Kompatenz einen Roman zu schreiben und diese Kompetenzen wird von Roman zu Roman feiner!

00:12:31: Ich sage bewusst nicht besser was sie wird feiner Und ich glaube, das dürfen wir auseinanderhalten.

00:12:40: Das ist unseren Selbstwert den wir selber mit diesem Satz Ich bin nicht gut genug oder ich habe es wieder nicht geschafft oder was auch immer dafür Gedanken sind da machen wir uns klein und Es geht aber oftmals nur in der Anführungszeichen um unsere Kompetenz und dass wir diese Kompetenzen anerkennen.

00:13:01: Dass wir die Kompetence anerkennen was wir alles zu ganz leicht ganz nebenher Ja, einfach

00:13:08: schaffen!

00:13:11: Einfach machen ohne dass uns das bewusst ist.

00:13:14: Und es merke ich auch immer wieder im Gespräch oft mit der Johanna, dass sie da mir sagt hey, sie eigentlich bewusst wie krass das ist und ich dann denke was?

00:13:26: Das mache ich doch einfach.

00:13:31: Ich glaube, das dürfen wir auseinanderhalten und da dürfen wir uns bewusst sein.

00:13:37: Es ist oft nicht das Selbstwertproblem Sondern es ist, dass wir die Erwartung an uns selbst was unsere Kompetenz betrifft und das wird doch schon so viel weiter sein müssten.

00:13:55: Also kommt übrigens auch immer wieder bei mir vorbei.

00:13:59: Jetzt bin ich doch schon solange auf dem Weg!

00:14:02: Ich müsste doch... nein

00:14:10: Ja und da fällt mir gerade noch so etwas zu ein, was glaube Jetzt nochmal in meinem Beispiel und bei dir war es ja auch so, wir folgen irgendwann dem Ruf der Seele.

00:14:21: Also ich gehe quasi aus meiner Komfortzone raus weil dieser Klischeesatz, Wachstum passiert nur außerhalb der Komfortzone ist einfach so.

00:14:30: Ich verlasse das Gewohnte des was sich damals konnte den Job im Vertrieb und ich werde Schriftstellerin und ich glaube heutzutage wegen allem was wir ja auch im Außen mittlerweile sehen Vergessen wir manchmal, dass es ja auch genau darum geht eine Entwicklung zu machen.

00:14:48: Also wenn ich schon beim ersten Mal das perfekt hinbekommen würde ohne Herausforderungen und ein Buch raushaue in mich in dem Prozess fühle wie jemand der total sicher ist damit und es schon seit zwanzig Jahren macht wo ist bitte der entscheidende Punkt dann dabei ist, überhaupt zu tun.

00:15:06: Also ich glaube wir dürfen uns auch daran erinnern Wir wollen ja was Neues entdecken!

00:15:10: Wir wollen lernen die Seele will sich entfalten und es durfte Ich mir auch immer wieder sagen dass ja auch gerade das Wachstum des wird dann erleben.

00:15:19: Ja das Schöne daran ist Zu fühlen oh ich habe mich weiterentwickelt im schreiben auch seit dem ersten buch.

00:15:26: Ich hab vielleicht auch jetzt nochmal eine ganz andere Seite an mir entdeckt.

00:15:31: ich darf jetzt wirklich dieser Gedanke, der war für mich so unglaublich schön.

00:15:37: Ich darf jetzt mein ganzes Leben lang mit dieser Sache widmen die ich liebe und ich darf herausfinden wo ich damit hin will, wo ich da mit hinkommen kann... Und da gab es schlimme Tiefpunkte, ne?

00:15:50: Also da bin ich auch so streng mit mir und habe so Ansprüche dass sich dann Nadja weiß ist weinend da sitze und denke ich bin eine Versagerin und kann nichts!

00:16:00: Und da brauchen wir auch manchmal Menschen um uns herum, die uns wieder sagen hey hallo stopp mal.

00:16:06: Also nur damit du auch weißt ich glaube wir dürfen viel mehr darüber sprechen dass es da natürlich immer wieder schwierige Momente gibt weil ich glaub von außen betrachtet sieht das immer so aus achte hat jemand so seinen talent entdeckt oder seine leidenschaft und folgt dem ruf der sehle und dann ist das alles schön und immer happy.

00:16:25: ne ist es nicht.

00:16:27: Aber die besten Momente, glaube ich sind wirklich die wenn wir fühlen.

00:16:30: Wir haben einen Riesenschritt gemacht und wir sind trotzdem dran geblieben Und wir haben uns gesagt das ist keine Identität Ich bin nicht gut genug Das ist nicht meine Identität.

00:16:43: Sondern Ja dass es jetzt vielleicht gerade super unangenehm ist auszuhalten Dass ich mich nicht kompetent fühle.

00:16:51: aber ich komme dahin Und ich bleib dran und mache weiter.

00:16:56: Darum geht es auf unserem Seelenweg, deswegen dürfen wir uns immer wieder anschauen und sagen... Mein Wert steht jetzt gar nicht zur Debatte!

00:17:06: Ich bin trotzdem wertvoll und darf lernen.

00:17:12: Früher habe ich ganz oft dann immer gleich gedacht, so bin nichts wert.

00:17:18: Wenn ich das nicht hinkriege, bin ich es nicht wert.

00:17:22: Ja ein ganz wichtiger Punkt ist, dass hat nichts mit unserem Wert zu tun.

00:17:31: Und ich habe noch einen anderen Punkt, das sich diese Woche sehr krass bei mir gezeigt hat und zwar nicht gut genug zu sein kann auch ein Schutz sein.

00:17:51: Und zwar immer wenn ich sage, oh, ich bin nicht gut genug dann muss ich mich ja nicht zeigen!

00:17:56: Dann kann ich mich hier verstecken weil da muss ich ja nicht sagen was für Fähigkeiten ich hab da muss ich mich mit diesen Fähigkeiten auch nicht anderen in Anführungszeichen stellen.

00:18:14: Dann kann ich ja heimlich, dünn und leise diese Fähigkeit haben – und ich bin ja noch nicht gut genug!

00:18:21: Also das ist manchmal auch wirklich ein Verstecken... ...und es schützt mich auch, davor wirklich beurteilt zu werden.

00:18:39: Und das war diese Woche wirklich so krass.

00:18:42: Was sagen denn die Menschen, wenn ich auf einmal sage was für krasse mediale Fähigkeiten ich habe?

00:18:51: Was sagen dann die Menschen?

00:18:53: Jetzt ist sie ganz durchgedreht und wenn ich das nicht sage... Wenn ich damit nicht rausgehe, dann kommt ja nichts.

00:19:05: Es ist sie durchgedeht, dann glaube ich dass vielleicht nur selbst Aber dann stelle ich mich nicht der Bewertung, aber das andere ist natürlich... Ich stelle mich auch nicht dem, dass sich mit diesen Fähigkeiten vielleicht andere Menschen unterstützen kann.

00:19:22: Dass ich die weiterbringen kann.

00:19:29: Das heißt es schützt mich vor Sichtbarkeit, vor Kritik im Außen und oft das Außen ist ja so oft nur ein Spiegel.

00:19:42: Das heißt wenn ich innerlich selbst noch ein bisschen glaube, ah das bin ich glaube wirklich durchgedreht.

00:19:47: Dann kommt es auch von außen!

00:19:49: Dann zeigt mir das irgendjemand von Außen und wenn's nur eine kleine Stimme ist die mir vielleicht gar nicht bewusst ist... Und darum gehts.

00:20:06: Ja wir haben gesagt Kompetenz und Wert hängen nicht zusammen aber manchmal geht es dann schon auch, vor allem wenn es um den Schutzmechanismus geht.

00:20:16: Ich schütze mich davor!

00:20:18: Da geht's da schon noch mal darum... Hey und jetzt richte ich mich auf und setz' sich meine Krone auf und jetzt traue ich mich einfach mal das auszusprechen.

00:20:27: Und zu sagen hey das kann ich und das bin ich und somit auch mich authentisch zu zeigen.

00:20:44: Vielleicht denkt jemand vielleicht finden es auch ganz viele gut.

00:20:57: Ja, und es ist ja auch dieses immer in Vorbereitung bleiben.

00:21:01: also da als du jetzt gerade erzählt hast Natja, fiel mir auch noch mal ein... Also ich finde es gibt auch so einen Unterschied zwischen wir dürfen natürlich neue Dinge lernen Kürze belegen vielleicht oder weiter Bildungen machen.

00:21:15: Zum Beispiel Mein Beispiel mit dem Buch.

00:21:18: Wir dürfen über das Schreiben dann auch viel lernen, wir dürfen uns handwerklich weiterbilden.

00:21:22: aber ich glaube es gibt an diesen einen Punkt den viele kennen dass sie gar nicht mehr aus der Vorbereitung rauskommen.

00:21:29: Ich brauch noch die Ausbildung und ich brauche erst noch die Fortbildung Und ich muss noch das Buch lesen weil ich fangt dann an wenn ich mich vorbereitet fühle und dann bleiben wir ewig in dieser Vorbereitungsphase.

00:21:42: Deswegen, als ich finde man darf da die Balance finden zwischen okay.

00:21:45: Ich habe mich jetzt vorbereitet ist auch wichtig dass wir das tun.

00:21:51: aber dann kommt der Punkt wo wir sagen und jetzt darf ich erste Schritte machen und ich glaube es geht sehr viel darum es auszuhalten mal wieder Anfänger in etwas zu sein Und uns vielleicht auch eine weile lang ein bisschen komisch dabei zu fühlen.

00:22:06: und ich meine das haben wir immer wieder gemacht Auch mit dem Podcast zum Beispiel.

00:22:11: Da habe ich am Anfang auch gedacht, jetzt habe ich nicht gut genug gesprochen, nicht klar genug gesprochen... Ich müsste vielleicht doch noch irgendwie mir ein anderes Mikro kaufen oder was weiß ich?

00:22:22: Und dann aber irgendwann zu sagen, okay also wir reden einfach so wie wir sind und derjenige der das mag und er uns fühlt.

00:22:28: Der Lust hat uns zuzuhören ist da!

00:22:31: Die anderen ja die sind es halt nicht und wir machen das auch nicht um perfekt zu sein und um jeden irgendwie zu erreichen.

00:22:37: Also egal wo du gerade stehst und welchen Weg du gehen willst ich glaube wir finden immer die Menschen, die gerade mit uns an dem Punkt sind, an dem wir eben sind dann von uns das auch mitbekommen, was sie brauchen und andersrum begegnen wir ja auch den Menschen die wir vielleicht gerade brauchen.

00:23:00: Das sehen wir ja immer in unseren Liveworkshops oder auch in den Online-Workshops.

00:23:03: deswegen da ist.

00:23:05: es kann nichts falsch sein.

00:23:07: also wir sind immer richtig da wo wir grade sind glaube ich.

00:23:13: egal ob du ein Buch schreibst oder anfangen möchtest in Kursen weiterzugeben oder ne?

00:23:20: Du bist richtig da, wo du gerade bist.

00:23:23: Ja und ich glaube, wir müssen uns nicht gut genug fühlen um irgendwas rauszugehen.

00:23:30: Wir dürfen auch unvollkommen die Dinge angehen.

00:23:38: Wenn du jetzt ein bisschen tiefer eintauchen möchtest für dich in das ganze thema schreibend Wir sind ja ein großer fan von journaling wie du weißt Dann möchten wir dir heute noch ein paar ja journalingimpulse mitgeben Die du zuhause machen kannst.

00:23:54: also vervollständige einfach mal den satz Ich bin nicht gut genug um und lass einfach mal fließen.

00:24:03: Was sind denn die Gedanken, die gerade am häufigsten bei dir auftauchen?

00:24:06: Für was glaubst du?

00:24:07: bist du grade nicht gut

00:24:08: genug?".

00:24:09: Und dann schreib' einfach mal weiter und beantworte Fragen wie woran messe ich das eigentlich und woher kenne ich diesen Maßstab?

00:24:18: Was befürchte ich würde passieren wenn ich tatsächlich nicht gutgenug dafür wäre?

00:24:24: Und was müsste ich tun, wenn ich nicht länger darauf warten würde mich endlich gut genug zu fühlen Und als letzten Satz wünschen dir viel Spaß beim Journaling.

00:24:48: Dann schau unbedingt in unseren Show Notes vorbei.

00:24:51: Im September startet unsere Reiseruf der Seele für sieben Wochen und wir freuen uns mega auf diese sieben Woche, weil es wird Augen öffnen!

00:25:01: Du wirst mir ganz viel Klarheit rausgehen.

00:25:03: du wirst nicht nur die Sprache deiner Seele verstehen.

00:25:07: dann du werst vielleicht auch schon den ersten Schritt dahin gegangen sein oder wissen was ist mein erster oder mein nächster Schritt.

00:25:17: Also wenn du da Lust drauf hast, schau gerne in den Show-Notes im Link vorbei.

00:25:22: Wir freuen uns riesig mit zehn wundervollen Seelen dieser Reise zu gehen!

00:25:31: Jetzt wünschen wir dir eine wundervolle Woche.

00:25:35: Wir freuen uns schon auf unsere nächste Folge und freuen uns, wenn du wieder einschaltest.

00:25:42: Bis zum nächsten Mal.

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